Gladiolen

Die Ursprungsarten dieser prächtig blühenden Schwertliliengewächse stammen aus südafrikanischen Grasländern. In mehr als 200-jähriger Züchtungsarbeit entstanden daraus die heutigen großblumigen Hybriden.

Es gibt auch einige europäische, bei uns recht winterharte Wildarten dieser Gattung der Gladiolen, die eher in naturnahen Bereichen gepflanzt werden und unter dem Namen „Siegwurz“ bekannt sind. Von den nicht winterharten Garten- oder Edelgladiolen existiert eine schier unüberschaubare Fülle von Sorten, die ständig erweitert wird.

Die Gladiolen sind nicht winterharte Knollenblumen und wachsen straff aufrecht. Sie werden 40 – 150 cm hoch und haben lange, schwertförmige Blätter. Die tüten- bis glockenförmige Blüten in Ähren an langen Schäften gibt es in allen Farben außer Blau, Braun und Schwarz. Es gibt sie mehrfarbig und teils duftend. Eine Ähre der Gladiole kann bis zu 20 Blüten hervorbringen.

Die Blütezeit der Gladiolen ist von Juni bis September, je nach Sorte und Pflanztermin. Man pflanzt Gladiolen möglichst windgeschützt in Gruppen auf Sommerblumen- und Staudenbeeten, im Bauerngarten oder vor Zäunen. Niedrige Sorten der Gladiolen sind auch für Töpfe und Balkonkästen geeignet.
Gladiolen sind hervorragende Schnittblumen. Wegen der Höhe ist die Gladiole windgefährdet und sollte daher beizeiten gestützt werden.

Im Oktober die Knollen der Gladiolen ausgraben, Stängel- und Laubreste auf 5 cm zurückschneiden, Knollen säubern und dann kühl und frostfrei bei etwa 5° C überwintern.

Systematik

Name: Gladiole
Bot. Name: Gladiolus
Alternative Bezeichnungen: -
Familie: Schwertliliengewächse
Gattung: Gladiolen
Art: -
Herkunft: Afrika, Europa, naher Osten
Fruchtart: -
Geschlecht: -
Häusigkeit: -
Bestäubung: -
Blattanordnung: -
Blattaufbau: -
Blattrand: -
Weitere Merkmale: -