Löwenmäulchen

Löwenmäulchen Löwenmäulchen

Seinen Namen verdankt das Löwenmäulchen den charakteristischen Rachenblüten, die sich auf leichten seitlichen Druck „maulartig“ öffnen. Das Braunwurzgewächs stammt ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika.

Das Löwenmäulchen ist eine meist einjährig gezogene Staude und wird 10 – 100 cm hoch, ursprünglich sind die Pflanzen aber mehrjährige Stauden. Je nach Sorte wachsen die pelzig-krautigen Stängel straff aufrecht bis polsterartig oder leicht hängend.

Das Löwenmäulchen hat dichtwachsende, ganzrandige, längliche Blätter. In kerzenartigen Trauben blüht das Löwenmäulchen von Mai bis Oktober. Ein-, zwei- oder mehrfarbig leuchtet es in allen Farbtönen außer in Blau und ist eine beliebte Schnittpflanze. Es gibt zahlreiche Arten, die sich nach Wuchshöhe und Blütenfarbe unterscheiden. Auch gibt es ein großes Angebot von Prachtmischungen und Einzelfarben.

Gepflanzt wird das Löwenmäulchen in Gruppen auf Beeten und Rabatten. Die niedrigen Sorten auch in Blumenkästen, hängende Sorten in Ampeln. Das Löwenmäulchen bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist ziemlich anspruchslos. Sogar längere Trockenperioden überstehen sie mühelos.

Verblühtes sollte regelmäßig entfernt werden um eine Dauerblüte zu erreichen, da ansonsten nach der ersten Vollblüte die Samenbildung einsetzt und die Blühphase beendet wird.

Systematik:

Name: Löwenmäulchen
Bot. Name: Antirrhinum majus
Alternative Bezeichnungen: -
Familie: Wegerichgewächse
Gattung: Löwenmäuler
Art: -
Herkunft: Südeuropa, Nordafrika
Fruchtart: -
Geschlecht: -
Häusigkeit: -
Bestäubung: -
Blattanordnung: -
Blattaufbau: -
Blattrand: -
Weitere Merkmale: -

Foto: R. Rinnau