Lauch
Der Lauch, auch Porree genannt, ist eine zweijährige, gesunde und äußerst schmackhafte Gemüsepflanze. Der heute hierzulande angebaute Lauch ist die kultivierte Form des im Mittelmeerraum wild wachsenden Ackerlauchs. Lauch wird von den Menschen als Kulturpflanze schon mindestens seit der Zeit um 2100 v. Chr. genutzt. Auch die alten Ägypter sollen sich beim Bau der Pyramiden schon mit Lauch gestärkt haben. Lauch erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit und hat seinen Stammplatz in vielen, heimischen Gemüsegärten.
Der sehr würzige, aber nicht besonders scharfe Lauch ist in der Küche vielseitig zu verwenden. Er kann gekocht, gebraten, aber auch roh genossen werden. Lauch gibt vom Salat bis zum Pfannengericht allem eine eigene, würzige Note und kommt wegen seiner geringen Schärfe auch bei Kindern und Menschen mit empfindlichem Magen gut an.
Lauch im Garten anzubauen ist relativ unkompliziert. Gesät wird ab Februar unter Glas oder ab Mai im Freiland. Gerne werden auch Jungpflanzen direkt eingebracht. Geerntet wird gewöhnlich ab Juli, Haupterntezeit ist der September. Lauch verlangt einen sonnigen Standort und nährstoffreichen Boden und kann während der Wachstumsphase zusätzlich gedüngt werden. Beim Selbstanbau bieten sich natürlich biologische Düngemittel an.
Wichtig ist eine gleichmäßige Versorgung mit Feuchtigkeit. Zieht man Lauch im Garten, empfiehlt es sich, auf verträgliche Nachbarpflanzen zu achten. In der Nähe etwa von Kohlrabi, Tomate, Kamille oder Möhre gedeiht der Lauch besonders gut. Bohnen, Erbsen und rote Beete sind eher ungünstige Nachbarn.
Ein optimaler Standort verringert die Schädlings- und Krankheitsanfälligkeit. So wird der Lauch im Garten nach einer ertragreichen Ernte zum kulinarischen Genuss.