Gartenlauben & Holzpavillons
Gartenlauben und Holzpavillons geben jedem Garten einen individuellen Schliff und sorgen für ein gemütliches Ambiente. Sie laden zu erholsamen Momenten im Grünen ein und bieten Schutz bei schlechtem Wetter.
Gartenlauben und Holzpavillons blicken gemeinsam auf eine lange Tradition zurück. Ihre Herkunftsgeschichte jedoch könnte unterschiedlicher nicht sein. Die Gartenlaube erlebte ihre Blütezeit im 19. und im frühen 20. Jahrhundert. Ihre Architektur erinnert damals wie heute an den Kiosk, der sich im 18. Jahrhundert vor allem in England großer Beliebtheit erfreute. Heute findet man überall in kleinen und großen Schrebergärten eine solche Gartenlaube. Sie dient als Zufluchtsort, Lager und Erholungsstätte inmitten der anstrengenden Gartenarbeit.
Im Gegensatz zur Gartenlaube, die mit ihrer Form an ein kleines Häuschen erinnert, ist der Pavillon meist rund oder hat den Umriss eines regelmäßigen Vielecks. Seine Geburtsstunde geht bis in die Antike zurück. Während Gartenlauben zum Zeitpunkt ihrer Entstehung vorwiegend von Landschaftsgärtnern genutzt wurden, gehörten Pavillons meist zum Grundstück von Adligen und reichen Bürgern. So waren sie ebenso oft auf Schlössern und Burgen zu finden, wo sie als Aussichtspunkt und Ruheplatz dienten.
Heute gehören Gartenlauben und Holzpavillons zur grundlegenden Ausstattung eines jeden Gartens. Ihr ursprünglicher Zweck hat sich jedoch kaum gewandelt. Gartenlauben haben noch immer die Aufgabe, alles nötige für die Gartenarbeit zu verstauen. Pavillons hingegen sind eine ruhige Insel im Garten, in denen man mit Familie und Freunden beisammen sitzen und die Harmonie der Natur genießen kann.