Teichpflanzen
Teichpflanzen geben einem Gartenteich ein besonderes Ambiente. Darüber hinaus sind sie entscheidend für die Wasserqualität und den Lebensraum verschiedenster Tierarten.
Damit diese sensiblen Pflanzen auch dauerhaft das Auge des Betrachters erfreuen, benötigen sie die passende Pflege. Der auf dem Gebiet noch unerfahrene Gärtner sollte sich unbedingt gut beraten lassen.
Bei den Teichpflanzen unterscheidet man zwischen Tiefwasser-, Sumpf-, Ufer- und Schwimmpflanzen. Eine sinnvolle Kombination aus Wasserpflanzen ist eine wichtige Voraussetzung, um nützliche Tiere anzusiedeln und den Sauerstoffgehalt im Wasser zu regeln.
Ergänzen lassen sich noch Steine am Ufer des Teiches, die dazu dienen, Regenwasser um den Teich herum in den Boden abzuleiten und gleichzeitig Unterschlupf für Tiere bieten. Dazu eignen sich besonders gut dekorative Schieferplatten.
Ein Muss für jeden Gartenteich ist die in mehr als einem Dutzend Arten vorkommende Seerose, welche mit ihrer Blütenpracht und der klaren Form ein echter Hingucker ist.
Doch für eine rundum stimmige Optik und ein intaktes Biotop lohnt es sich, die Bepflanzung mit Wasserpflanzen vielseitig und auf unterschiedlichen Bepflanzungsebenen zu gestalten. Hohe Gräser grenzen die Teichanlage zur einen Seite ab, während etwas niedrigere Sumpfpflanzen einen weichen Übergang zwischen Ufer und Wasser schaffen.
Schon die Ägypter und die Araber legten vor Jahrtausenden kunstvoll gestaltete Wassergärten an und auch heutzutage bietet die Kombination aus Wasserpflanzen und Fischen viele Möglichkeiten, den Garten kreativ mit der eigenen kleinen Oase zu verschönern.