Hecken
Hecken dienen im Garten meistens als Sichtschutz und als Ersatz eines meist unansehnlichen Gartenzaunes. Sie ist Natur pur und bietet Tieren in ihrem Lebensraum optimalen Schutz und Platz.
Hecken müssen jedes Jahr wieder verjüngt, also geschnitten werden, da sie sonst nicht mehr blühen können und absterben. Wichtig beim Beschneiden der Hecke ist es aber, sie nicht komplett zu kürzen, sondern nur die Triebe, die überstehen, wenige Zentimeter über dem eigentlichen Stamm abzuschneiden.
Hecken untergliedert man in drei Teile, dem Heckenkern, Heckenmantel und Heckensaum.
Im Kern befinden sich die größeren Sträucher und einzelne Bäume und der Heckenmantel umschließt den Kern mit kleinen Sträuchern nach außen hin ab.
Hecken dienen auch als Windschutz. Wenn der Wind auf die Hecke bläst, fängt diese kleine Staubpartikel ab und kann damit den Boden, auf dem sie wächst, wieder nähren. Im Sommer kann man an einer Hecke kühlen Schutz finden, da sie Feuchtigkeit durch Regen und Frühtau lange speichert und somit immer ein geeigneter Platz an heißen Sommertagen ist.
Um eine Hecke anzupflanzen muss man viel Platz haben, damit sie wachsen kann. Ist nicht genügend Platz gegeben, verschlingen sich die Äste, sie lässt sich kaum noch schneiden und bleibt klein und knorpelig.
Hecken brauchen viel Wasser und müssen im Sommer jeden Tag mit viel Wasser gegossen werden, immer so dass der Boden unter der Hecke noch eine kleine Pfütze bildet. So steht dem Wachstum und der Blüte der Hecke nichts mehr im Wege.