Kletterpflanzen
Ihren Namen haben die Kletterpflanzen durch ihre spezielle Wuchsform. So entwickeln Kletterpflanzen eine Klettertechnik und finden Halt an anderen Pflanzen, Mauern, Steinen oder Felsen.
Derzeit kennt man in der Familie der Kletterpflanzen über 2500 verschiedene Arten. Dabei unterscheidet man außerdem noch zwischen selbst- und nicht selbstklimmenden Kletterpflanzen.
Kletterpflanzen im Garten ranken sich entweder selbständig an Mauerwerken, Zäunen oder Hausmauern hoch, oder werden mit einer Kletterhilfe wie beispielsweise einer Pergola, einem Rosenbogen oder einem Drahtgeflecht, gestützt.
Kletterpflanzen im Garten können aber auch Nutzpflanzen sein, wie zum Beispiel Weinreben, Brombeeren oder diverse Kürbisgewächse. Außerdem zählt man auch noch Gewürzpflanzen wie Pfeffer oder Vanille zur Gattung der Kletterpflanzen.
Um mit den vielseitigen Pflanzen einen besonders schönen Effekt zu erzielen, setzt man mehrere verschiedene Kletterpflanzen zusammen. Ineinander verwachsene Kletterpflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten begleiten den Garten durch jede Saison.
Vor allem in kleinen Gärten, Innenhöfen, Vorgärten oder auch Balkonen und Terrassen sind Kletterpflanzen ideal. Kletterpflanzen im Garten wachsen in die Höhe und schaffen somit auch in kleinen Umgebungen einen großartigen Effekt.
Ein mit einer lila Clematis bewachsener Rosenbogen, ein mit wildem Wein zugewachsenes Carportdach oder ein efeubewachsener Drahtzaun peppen Gärten und Häuser optisch auf. Eine mit der "schwazräugigen Susanne" oder einer Passionsblume bewachsene Regenrinne, ein Holzzaun mit einer Glockenrebe bewachsen, ein Beet mit Kapuzinerkresse oder der Zaun zu Nachbar's Garten mit Weinreben verschönert - Ihrer Phantasie ist auf Grund der Vielzahl an Kletterpflanzen im Garten keine Grenze gesetzt.