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Guzmania
(Pflege)Die Guzmania regt mit ihrer Farbenpracht die Lebensfreude an und besticht auch durch ihre exotische Optik. Die charismatische Pflanze lässt einfach keine Traurigkeit aufkommen. Dabei ist sie anspruchslos und wirkt aufgrund ihrer Einfachheit fast unecht. Aber Mutter Natur hat diesen Schatz hervorgebracht und so erfreut sie Tag für Tag ihre Besitzer mit ihrer Anmut und Schönheit.
Guzmania stammt aus der Familie der Ananasgewächse, der Bromeliaceae, und wurde nach dem spanischen Apotheker und Botaniker Guzman benannt, der sie entdeckte. Beheimatet ist sie in der Karibik.
Das Erscheinungsbild der Guzmania sind trichterförmige Rosetten mit spitz zulaufenden und langen Blättern. Die Blüten sitzen in unscheinbaren Achselknospen der bunten, dekorativen Hochblätter, auch Brakteen genannt. Fast sehen die Guzmanien wie kleine Vulkane aus. Die farbigen Kelche in den Rosetten vermitteln diesen Eindruck.
Die Guzmania benötigt einen halbschattigen bis hellen Platz und sollte nicht in der Sonne stehen. Mit Temperaturschwankungen kommt sie recht gut zurecht und sie schätzt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßige, lauwarme Wassergaben in den Trichter lassen sie gut gedeihen. Dankbar zeigt sie dann über Monate hinweg ihre leuchtenden Farben in Weiß, Gelb, Orange und Rot. Sogar Arten mit gesteiftem Laub sind auf dem Markt, zum Beispiel die „Sunstar“.
Außerdem mag es die Guzmania, wenn sie zusammen mit anderen ihrer Art oder Bromelien eine Gruppe bilden kann. Unter den Guzmanien gibt es Erd- und Baumbewohner, hohe Blütenähren und flache Pflanzen. Es sind mehr als 120 Guzmanien-Arten bekannt. Die meisten davon leben als Baumbewohner oder Epiphyten. Sie kommen aber auch in einem normalen Wohnzimmer als Zimmerpflanze gut zurecht. Inzwischen sind durch Kreuzungen unempfindlichere Hybriden entstanden. Sehr bekannt sind die Arten „Magnifica“ und „Intermedia“.
Manche Rosette einer Guzmania erreicht einen Durchmesser von etwa 80 Zentimetern. Günstig für das Wohlbefinden sind das Ansprühen mit Wasser und eine Mischung aus Farnwurzeln, Buchenlaub, Sand und Sphagnum im Topf. Aber auch mit einer Mischung aus Orchideen-Substrat und Blumenerde kommt sie zurecht.
Gisela Müller
Datum: 12.05.2010
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