Blumenzwiebeln
Die Größe einer Blumenzwiebel kann je nach Art der daraus entstehenden Blume zwischen Murmel- und Faustgröße variieren. Zu den Blumen, die aus einer solchen Zwiebel entstehen können, zählen unter anderem Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen, Amaryllis oder Schneeglöckchen. Besonders beliebt sind allerdings die Blumenzwiebeln aus Holland, aus denen Tulpen entstehen.
Eine Blumenzwiebel hat meist eine bräunliche Farbe und Wurzeln an der Unterseite. Beim Einpflanzen sollte ein Stück der Zwiebel aus der Erde herausragen, damit die Blätter besser wachsen können. Wichtig ist, dass diese Zwiebeln im Spätherbst eingepflanzt werden. Nur wenn die Blumenzwiebeln über den Winter hin einfrieren, können im Frühjahr Blumen daraus wachsen.
Die Pflege (z.B. die Häufigkeit des Gießens) der Pflanze hängt von der aus ihr entstehenden Blume ab. Allerdings sind Blumenzwiebeln ausgesprochen pflegeleicht und können auch von noch unerfahrenen Gärtnern leicht gepflanzt und zum Blühen gebracht werden. Diese sollte man dann so lange stehen lassen, bis sie komplett verblüht sind. Sobald dies der Fall ist, können die verbleibenden Blätter abgeschnitten und die Blumenzwiebel wieder aus der Erde geholt werden.
Hat man alles richtig gemacht und ein wenig Glück, kann die Blumenzwiebel im nächsten Herbst wieder eingepflanzt werden und dieser Kreislauf beginnt von vorn.
Aufpassen muss man jedoch mit Nagern wie Mäusen, die unter der Erde leben. Für diese sind Blumenzwiebeln nämlich eine Delikatesse. Um die Pflanze zu schützen, gibt es spezielle Netze, in welche man die Blumenzwiebel hineinlegt. Die Nager kommen nicht mehr an sie heran und können sie auch nicht beschädigen.