Clematis
Die Clematis, im Volksmund auch Waldrebe genannt, gehört zu den Kletterpflanzen und zur Familie der Hahenfußgewächse. Die Blüten der Clematis sind je nach Sorte weiß, rot, blau oder lila und erreichen einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern. Die Kelchblätter bestehen aus vier bis acht Blütenblätter. Die Blütezeit, der sich bis zu zwei Meter in die Höhe rankenden Clematis, dauert von Juli bis September.
Ein sehr guter Standort für die Clematis ist ein Platz im Halbschatten an einer Ost- oder Westmauer des Hauses. Bei der Pflanzung sollte ein Erdloch von etwa 50 Zentimeter Tiefe ausgehoben werden. Bei Humus ist es ratsam ihn mit Sand oder Kiesel aufzulockern. Die Pflanze wird anschließend eine handbreit tiefer eingesetzt und gut gewässert. Die Clematis braucht relative lange, um sich an ihren Platz zu gewöhnen. Sie verträgt weder Staunässe, noch einen sauren Boden. Außerdem mag sie kein trockenes und kein sandiges Erdreich. Da die Clematis sehr viel Durst hat, sollte sie vor allem im Frühjahr und in der Sommerzeit regelmäßig gegossen werden. Wenn man den Boden rund um die Clematis mit Mulch abdeckt, verhindert man, dass die Wurzel der Kletterpflanze austrocknet.
Als Dünger kommt für die Clematis Kompost, Hornmehl oder Stallmist in Frage. Bei nassem oder schwülwarmem Wetter ist die Kletterpflanze anfällig für den Befall durch Mehltau. In einem solchen Fall hilft Netzschwefel. Die Krautfäule, die auftreten kann, wenn es im Sommer anhaltend regnet, bekämpft man am besten mit kupferhaltigen Präparaten.