Fuchsien
Eine der interessantesten blühenden Pflanzen ist die Fuchsie. Man sieht sie oft in prächtigster Ausführung und Größe in Vorgärten. Die verschiedensten Sorten wetteifern miteinander in ihrer Schönheit.
Interessant ist die Geschichte der Fuchsie. Es handelt sich hier um ein Nachtkerzengewächs, dessen Früchte und Samen Botaniker in aller Welt gesammelt haben. Seinen Namen hat die Fuchsie von dem Botaniker Leonhart Fuchs, der 1501 geboren wurde. Es gibt ungefähr 100 verschiedene Arten der Fuchsie, die in Europa ungefähr seit dem 19. Jahrhundert bekannt sind.
Die Schönheit der Fuchsie begeistert viele Menschen, die immer wieder versuchen, neue, noch schönere Sorten zu züchten. Der Wunsch aller Züchter ist dabei die Züchtung einer schwarzen Fuchsie. Dies ist bisher allerdings noch nicht gelungen. Immer wieder werden verschiedene Sorten gekreuzt, um neue Schönheiten zu bekommen.
Die Fuchsie kann durch Samen und Früchte gezüchtet und vermehrt werden. Meistens jedoch wird man die Vermehrung durch Stecklinge wählen. Diese Art der Vermehrung ist einfach. Sie kann durch einen Fuchsienzweig in einem Glas erfolgen.
Wer Fuchsien mag, wird sorgsam mit ihnen umgehen. Die Fuchsie liebt einen schattigen Platz auf dem Balkon oder im Garten. Sie mag keine pralle Sonne und keine Zugluft. Jetzt im Herbst sollte man die Fuchsie möglichst ins Haus holen oder an eine frostgeschützte Stelle setzen. Es gibt allerdings auch winterharte Sorten der Fuchsie.
Die Liebe zu diesem Nachtschattengewächs ist oft so ausgeprägt, dass Clubs der Fuchsienfreunde, die sich Fuchsianer nannten, entstanden sind.