Geranien
Geranien sind die Ableitung vom Ursprungsname Pelargonien. Diese Pflanzen haben einen zygomorphen Blütenaufbau.Die Geranien Arten wachsen als ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, sehr selten als Halbsträucher. Einige Arten sind sukkulent, das heißt sie enthalten ätherische Öle und setzten diese frei.
Die gestielten Laubblätter sind einfach oder mehrfach zusammengesetzt, meistens gelappt, Nebenblätter sind auch vorhanden.
Die Blüten stehen meist als doldige Blütenstände zusammen und enthalten Nebenblätter.
Die Geranien wachsen unter anderem in Namibia und in Südafrika.
Die wohl bekannteste und beliebteste Gattung in Deutschland ist die Pelargonium-Zonale-Hybride. Diese Gattung kann als Beet-oder Balkonpflanze eingepflanzt werden und ist weit verbreitet. Sie hat kreisrunde Blätter und ist eine aufrecht wachsende Geranie. Pelargonium-Peltatum-Hybride unterscheidet sich mit folgendem Merkmal, sie besitzt wachsartig überzogene Blätter und hat einen halbhängenden Wuchs.
Die Zimmergeranien gelten als Edel- Pelargonien und stammen zum Beispiel aus der Gattung der Pelargonium cucullatum.
Anfang des 17. Jahrhunderts wurden diese Pflanzen das erste Mal nach Deutschland eingeführt. Heute gehören Geranien zu den wichtigsten wirtschaftlichen Pflanzen in der Pflanzenbranche.
In Hillscheid im Westerwald gibt es ein Geranienmuseum, welches immer einen Besuch wert ist.
Auch in der Medizin spielt die Geranie Pelargonium sidoides eine wichtige Rolle, hieraus wird das immunstärkende Medikament Umckaloabo hergestellt. Auch zahlreiche ätherische Öle werden aus Geranien gewonnen, hier werden Duftgeranien verwendet und die ätherischen Öle werden durch ein Destillationsverfahren mit den Blättern freigesetzt. Die bekannteste Art ist hierbei die Rosengeranie.