Iris
Die Iris, auch Schwertlilie genannt, zählt zur Familie der Schwertliliengewächse. Die Iris lässt sich groß in drei Gruppen unterteilen: in Iris-Arten, die trockene Böden lieben, in Iris-Arten, die nasse Böden bevorzugen und in die Gruppe der Bart-Iris-Arten. Je nach Art und Sorte kann die Iris eine Höhe zwischen 12 und 120 Zentimeter erreichen. Die Farbspektrum der Blüten der Iris ist vielfältig. Die wilden Arten blühen meist gelb oder violettblau.
Bei Neuanpflanzung kommen die Knollen im Herbst in den Boden, der sie allerdings nur halb bedecken soll. Im Frühjahr wird die Iris leicht gedüngt. Die Blütezeit der Iris dauert von April bis Juli. Nach der Blüte werden alle Blüten entfernt und die Blätter auf eine Länge von 8 bis 10 Zentimeter zurück geschnitten. Die herrlich blühende Pflanze wird gerne mit anderen Stauden in Staudenbeeten angepflanzt.
Vermehrt wird die Pflanze, indem man ihre fleischigen Wurzeln im Frühjahr teilt. Am besten pflanzt man drei bis fünf Stück zusammen an einem Platz ein. Der Abstand der Pflanzen untereinander sollte je nach Wuchshöhe zwischen 20 und 80 Zentimeter betragen.
Gedüngt wird die Iris mit reifem Kompost oder Guano. Am schönsten sieht es aus, wenn Iris der gleichen Farbe und Form in Gruppen angepflanzt und so ausgewählt werden, dass sie zu verschiedenen Zeiten blühen. Bodendecker verträgt die Schwertlilie überhaupt nicht. Im Winter empfiehlt es sich, die Irisknollen mit Reisig abzudecken, um sie vor Frostschäden zu schützen.