Krokusse
Krokusse gehören zu den frühen Farbtupfern im Garten, doch nicht jede Art blüht im Frühling: Es gibt auch herbstblühende Formen. Für eine gute Entwicklung sind der passende Standort und ein Boden wichtig, in dem sich keine dauerhafte Nässe staut. Achten Sie beim Kauf auf die genaue Art und darauf, ob die Knollen im Frühjahr oder Herbst blühen sollen.
Kurzfakten zu Krokussen
- Frühjahrsblühende Krokusse werden üblicherweise im Herbst gepflanzt; Herbstblüher haben andere Pflanzzeiten.
- Krokusse wachsen aus Knollen, auch wenn im Handel oft allgemein von Blumenzwiebeln gesprochen wird.
- Sonnige bis leicht beschattete Plätze mit durchlässigem Boden passen zu vielen Gartenkrokussen.
- Das Laub nach der Blüte stehen lassen, bis es von selbst vergilbt und einzieht.
Frühlings- oder Herbstblüte auswählen
Frühlingskrokusse passen in Beete, unter laubabwerfende Gehölze, an Wegränder und – bei geeigneter Pflege – in Rasenflächen. Herbstblühende Krokusse setzen einen späteren Akzent und sollten nicht mit im Herbst gepflanzten Frühjahrsblühern verwechselt werden. Prüfen Sie auf der Verpackung Artname, Blütezeit und Pflanzhinweise; sie unterscheiden sich je nach Sorte.
Für ein natürlich wirkendes Bild können kleine Gruppen locker verteilt werden. Kombinieren Sie sie mit weiteren Gartenblumen. Verwandte Ideen finden Sie bei Blumenzwiebeln, Tulpen, Narzissen und Hyazinthen.
Standort und Pflanzung
Wählen Sie einen Platz, der während des Wachstums ausreichend Licht erhält und nicht dauerhaft nass bleibt. Auf schwerem Boden kann eine Verbesserung des Wasserabzugs nötig sein; bei anhaltender Staunässe ist ein anderes Beet oder Gefäß die bessere Wahl. Setzen Sie die Knollen in der Tiefe und im Abstand, die für die jeweilige Art angegeben sind. Eine einheitliche Tiefe für alle Krokusse wäre nicht verlässlich.
In Töpfen sind Abzugslöcher und durchlässiges Pflanzsubstrat wichtig. Das Gefäß sollte so stehen, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Auf Rasenflächen braucht das Laub nach der Blüte Zeit zum Einziehen: Wird es zu früh abgemäht, kann die Pflanze weniger Reserven für die nächste Saison bilden.
Pflege nach der Blüte
Entfernen Sie verwelkte Blüten, wenn sie stören, aber schneiden oder mähen Sie das Laub nicht ab, solange es grün ist. Bei dicht gewordenen Beständen kann eine Teilung sinnvoll sein; Zeitpunkt und Vorgehen richten sich nach Art und Bestand. Gießen Sie in Gefäßen nach Bedarf, vermeiden Sie aber dauerhaft nasses Substrat. Beachten Sie die Kennzeichnung des Anbieters, falls Haushalts- oder Haustiere Zugang zum Pflanzgut oder zu Pflanzenteilen haben.
So planen Sie die Pflanzung
- Gewünschte Blütezeit bestimmen und Art beziehungsweise Sorte kontrollieren.
- Einen hellen, gut drainierten Standort auswählen.
- Knollen nach den Verpackungsangaben setzen und den Platz markieren.
- Nach der Blüte das Laub ungestört einziehen lassen und den Rasen entsprechend spät mähen.
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Häufige Fragen zu Krokussen
Wann pflanze ich Krokusse?
Frühlingsblühende Krokusse kommen meist im Herbst in die Erde. Für Herbstblüher gelten andere Zeiten; maßgeblich sind Art- und Packungsangaben.
Warum blüht mein Krokus nicht?
Mögliche Gründe sind ungeeigneter Standort, dauerhaft nasser Boden oder zu früh entfernte Blätter. Prüfen Sie außerdem Art und Pflanzhinweise.
Kann ich Krokusse im Rasen pflanzen?
Ja, wenn der Standort geeignet ist und das Laub bis zum natürlichen Einziehen stehen bleiben kann.
Kann ich Krokusse im Topf ziehen?
Ja. Verwenden Sie ein Gefäß mit Wasserabzug, durchlässiges Substrat und beachten Sie die Hinweise zur Pflanztiefe.