Tagetes
Die Tagetes, oder auch "Studentenblume", "Sammetblume" oder "Totenblume" genannt kann man ab Mitte Mai in zahlreichen Vorgärten blühen sehen. Die Zierblume lässt einen über den ganzen Sommer hinweg die zitronengelben bis braunroten Blüten bestaunen. Im Garten sollte sie Ende April angesetzt werden, im Gewächshaus kann das schon Anfang April geschehen. Die Tagetes zählt zu den bekanntesten Sommerblumen und ist geeignet für Beete und Balkonkästen.
Die Tagetes stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Man findet sie von Mexiko bis hinunter nach Argentinien. Die Tagetes gehört der Gattung der Korbblütler an und kann bis zu einem dreiviertel Meter hoch werden.
Mittlerweile gibt es auch in Europa schon 50 - 60 Arten dieser Blume. Die Tagetes ist benannt nach dem etruskischen Halbgott des Tages. Wie bereits erwähnt variieren die Farben ihrer körbchenförmigen Blüten von zitronengelb bis hin zu braunrot. Die Zierpflanze ist buschig und absorbiert einen starken Duft. Die Blume ist leicht zu handhaben, denn sie stellt sehr wenig Anforderungen an den Gartenboden. Am besten gedeiht sie, wenn sie sich an einem sonnigen Plätzchen befindet. Wasser benötigt sie einmal morgens und einmal abends.
Obwohl die Pflanze den Beinamen "Schneckenfutter" trägt, sollte man sie unbedingt in den Garten pflanzen, denn Tagetes reduzieren durch ihre Wurzelausscheidungen die Nematoden (bekannt als "Fadenwürmer") und machen somit den Boden wieder gesund. Gerne werden sie auch dort eingesetzt, wo Rosen gerodet werden.
Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Gewürztagetes gerichtet sein. Diese besondere Gewürzpflanze duftet nach Anis und Waldmeister und kann in der heimischen Küche sehr gut eingesetzt werden. Die Blüten und die Blätter eignen sich zum Würzen von Salaten, Saucen und Fleisch und verleihen sogar Tees eine besondere Geschmacksnote.