Salat
Salat in seinen vielfältigen Formen ist nicht nur schmackhaft sondern auch gesund. Schon in der Antike wurde Salat angebaut. Ausgehend von Ägypten verbreitete sich die Pflanze im alten Griechenland und über das römische Reich. In Mitteleuropa fand der Salat erst im achten und neunten Jahrhundert weitere Verbreitung. Hier wurden verschiedene Formen des Salat zunächst in den Klostergärten angebaut, von wo sie sich dann weiter ausbreiteten. Der heute sehr beliebte Kopfsalat wurde erst zu Beginn der Neuzeit gezüchtet.
Heute wird Salat in vier Haupt-Kulturformen (Kopf-, Schnitt-, Binde- und Spargelsalat) angebaut, zu denen unterschiedliche Sorten zählen. Bekannte Sorten des Kopfsalates sind beispielsweise grüner Salat oder Eisbergsalat. Romana-Salat etwa zählt zu den Bindesalaten. Bekannte Vertreter des Schnittsalates sind beispielsweise Eichblattsalat und Lollo Rosso.
Aufgrund seiner Vielseitigkeit in der Küche und des relativ unkomplizierten Anbaus ziehen viele Hobbygärtner ihren eigenen Salat im Garten. Wer einmal einen frisch aus dem Garten geernteten Salat genießen darf wird schnell feststellen, dass gekaufte Produkte geschmacklich kaum eine Konkurrenz darstellen. Zudem wird der Vitaminverlust durch den Verzehr direkt nach der Ernte natürlich minimiert.
Der eigene Salat im Garten birgt also nicht nur geschmackliche Vorteile sondern auch einen gesundheitlichen Mehrwert. Salat aus dem Garten ist zudem günstiger als seine Vertreter vom Markt oder aus dem Discounter. Nicht zuletzt ist der Anbau von Salat im Garten ein entspannendes und erfüllendes Hobby. Er verschafft einem nicht nur ausgiebige Aufenthalte an der frischen Luft, es zaubert auch jede Menge Schmackhaftes und Gesundes auf den Teller.