Hülsenfrüchte
Hülsenfrüchte gehören zum beliebten Herbst- und Wintergemüse, sie enthalten eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe. Bohnen tragen durch die vielen Ballaststoffe zur Verdauung und einer Entgiftung des Körpers bei. Hülsenfrüchte enthalten auch einen hohen Eiweißanteil, Kalzium, Magnesium (Bohnen, Erbsen, Linsen) und Eisen (rote Linsen und Feuerbohne). Hülsenfrüchte sind fett- sowie kalorienarm und leisten einen wertvollen Beitrag bei Erkrankungen wie Rheuma, Übergewicht, Arteriosklerose und Darmerkrankungen.
Hülsenfrüchte kann man getrocknet in fest verschlossenen Behältern an einem kühlen und lichtgeschützten Ort aufbewahren, wie beispielsweise im Keller oder Vorratsschrank.
Die meisten Hülsenfrüchte lieben warme und luftige Bedingungen im Keimbett, optimal ist eine Temperatur von 20 bis 25 Grad Celsius. Kühle und nasse Umgebungen mit einer Temperatur von etwa 10 Grad Celsius sind für das erfolgreiche Keimen der Hülsenfrüchte denkbar ungeeignet.
Zu den beliebten Hülsenfrüchten im Garten zählen auch Buschbohnen, Puffbohnen, Zuckererbsen, Markerbsen, Schalerbsen, Prunkbohnen und Stangenbohnen.
Bei den Buschbohnen trifft man auf eine Vielzahl verschiedener Arten, so auch Buschbohne Nomad, Buschbohne Orinoco, Buschbohne Saxa, Buschbohne Delinel, Buschbohne Golden Teepee, Buschbohne Odeon und Buschbohne Processor. Die Buschbohnen und auch die Puffbohnen brauchen einen geschützten lockeren kalkhaltigen Boden. Gute Nachbarpflanzen könnten beispielsweise Bohnenkraut, Kopfsalat, Pflücksalat und Rote Rüben sein. Bei der Buschbohne Delinel und der Buschbohne Orinoco kann teilweise ein Bohnenmosaikvirus auftreten.
Die Zuckererbse Ambrosia, die Zuckererbse Hendriks, Markerbsen und Schalerbsen benötigen einen nährstoffreichen lockeren Boden. Zu den guten Nachbarpflanzen zählen Dill, Fenchel, Gurken, verschiedene Kohlarten, Kopfsalat, Möhren, Radieschen, Rettich, Rüben und Zucchini. Schlechte Nachbarpflanzen sind Bohnenkraut, Kartoffeln, Lauch, Stangenbohnen, Tomaten und Zwiebeln.