Wer im Garten einen eigenen Gartenteich angelegt hat, muss diesen nun auch bepflanzen. Neben den Gartenpflanzen am Teichrand (z.B. Sumpfpflanzen) können auch Wasserstauden zum Einsatz kommen - Pflanzen, die im Teich selbst gedeihen.
Wasserpflanzen kann man während des Frühjahrs, des Sommers und zu Beginn des Herbstes pflanzen. Gesunde Wasserstauden kann man in Spezialgärtnereien kaufen. Dort sind die Pflanzen meist in Container-Töpfen gut eingewurzelt. Dadurch verlängert sich die Pflanzzeit in den Herbst. Das Angebot in den Spezialgärtnereien ist jedoch im Frühjahr am größten.
Der beste Pflanzmonat für Wasserstauden bleibt jedoch der März. Die Wasserpflanzen haben dann das ganze Jahr über Zeit, im Gartenteich zu wachsen und sich für den Winter vorzubereiten.
Bevor Sie neue Wasserstauden in Ihren Teich einsetzen, tauchen Sie sie am Besten in eine beschattete Wanne mit Teichwasser oder Regenwasser. Vor dem Pflanzen ist die Zeit für die Pflege: Faule oder gelbe Stellen sollten Sie entfernen, geknickte Teile der Wasserstauden können Sie getrost abschneiden. Gerade bei Starwachsenden Pflanzen sollten Sie Pflanzkörbe einsetzen, damit das Wachstum im Zaum gehalten wird.
Nach dem Einpflanzen der Wasserstauden in Ihren Gartenteich brauchen die meisten Pflanzen nur wenig Pflege. Regionale Pflanzen und Wasserstauden aus der gleichen Klimaregion sind steigende und sinkende Wasserstände gewohnt und verkraften auch einen kalten Winter. Sollte in Ihrem Gartenteich doch einmal bei einem heißen Sommer der Wasserspiegel zu weit sinken, füllen Sie diesen bitte mit Regenwasser (wofür haben sie denn die Regenwassertonne!) auf. Sollte kein Regenwasser da sein, achten Sie darauf, dass sie kein gechlortes Leitungswasser verwenden.
Bei der Auswahl der Wasserstauden für Ihren Gartenteich ist das wichtigste Entscheidungskriterium die Wassertiefe. Man unterscheidet drei verschiedene Wassertiefen und damit unterschiedliche Pflanzen für die Bepflanzung:
• Pflanzen für die Flachwasserzone (bis 25 cm Wassertiefe)
• Pflanzen für seichtes Wasser (bis 50 cm)
• Pflanzen für tiefes Wasser (ab 50 cm)
Weitere Kriterien sind Licht und Schatten oder der Nährstoffgehalt in ihrem Wasser.
Foto: D. Wiedamann