Englische Rosen
Englische Rosen gibt es in vielen Farben
Englische Rosen im Garten, Englische Rosen und Alte Rosen.
Englische Rosen sind eine Züchtung, die aus der Kreuzung von Alten Rosen mit Teehybriden bestehen. Englische Rosen haben daher Blüten, die denen der Alten Rosen sehr ähnlich sehen. Erkennungsmerkmale der Englischen Rose sind strauchförmiger Wuchs, buschiges Laub und meist dicht gefüllte Blüten. Die ersten Zuchterfolge der Englischen Rose sind David C. H. Austin in England zu verdanken. Hier ein paar Beispiele:
Englische Rose „Charles Austin“
Gruppe: Englische Rose, Strauchrose
Herkunft: Die Rose „Charles Austin“ wurde in der englischen Rosenschule Austin gezüchtet. Erstmalig wurde sie dort im Jahre 1973 vorgestellt. Die Rose wurde nach dem Vater des Züchters David C. H. Austin benannt.
Blüte: Während des gesamten Sommers blüht die Rose öfters. Die Blüten sind dicht gefüllt, groß und rosettenförmig. Sie erscheinen in Dolden und sind rosafarben, mit zunehmenden Alter verfärben sie sich lachsrosa.
Charakter: Die “Charles Austin” erreicht eine Breite von 1,20 Meter und eine Höhe von 1,50 Meter. Diese Rosensorte ist sehr schnellwüchsig. Sie wächst buschig und aufrecht. Die Rosenblätter sind sehr groß, matt und mittel- bis dunkelgrün gefärbt.
Standort: Die Rose gedeiht nur an einem vollsonnigen Standort. Eine besondere Eignung hat die “Charles Austin” für Gruppenpflanzungen auf Rabatten. Es sollten nicht mehr als zwei Rosen pro Quadratmeter gepflanzt werden. In Kübeln lässt sich die Englische Rose ebenfalls kultivieren.
Pflege: Im März muss die Rose unbedingt um die Hälfte zurückgeschnitten werden. Dabei werden zuerst alle kranken, schwachen und toten Triebe ausgeschnitten und im Anschluss daran die alten und holzigen Triebe. Danach erst wird die Rose um die Hälfte gestutzt.
Englische Rose „Prospero“
Gruppe: Englische Rose, Strauchrose
Herkunft: Ihren Ursprung hat die “Prospero” in England. Sie stammt aus dem Jahre 1982 aus der Rosenzucht von David Austin.
Blüte: Schon im Frühsommer erscheinen bei der Englischen Rose die ersten großen, karminroten Blüten. Jede Blüte besteht aus 40 gekräuselten und dicht gefüllten Blütenblättern. Mit zunehmendem Alter verfärben sie sich purpurrot. Die Rose hat einen betörenden und angenehmen Duft.
Charakter: Der Wuchs der Englischen Rose ist klein, kompakt und stark verzweigt. Das hellgrüne Laub ist matt glänzend. Die Rose ist nicht sehr robust.
Standort: Zur Entfaltung der vollen Blütenpracht benötigt die Rose einen sonnigen Standort, sowie einen nährstoffreichen und gut durchlüfteten Boden. Die “Prospero” eignet sich besonders gut für Gruppenpflanzung. Sie wird gern als niedrige Beeteinfassung verwendet.
Pflege: Die Rose Prospero stellt hohe Pflegeansprüche.
Foto: Roland Rinnau, www.gartenpflanzen-infos.de
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Zusatzinformationen
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Nutzgarten
Auch als absoluter Laie kann man sich ohne große Anlaufzeit an die Pflege eines Nutzgartens machen. Gemüse wie Salat, Zwiebeln, Möhren, Rettich oder Spinat verzeihen Fehler in der Pflege und garantieren auch in den ersten Versuchen Erfolge in Form einer Ernte. Das gleiche gilt auch für Obstbäume, wie Kirsch- oder Apfelbäume die, einmal richtig eingepflanzt, kaum Pflege benötigen. Kräuter sind ebenfalls meist anspruchslos.
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Schrebergarten
Der Schrebergarten kam Ende des 19. Jahrhunderts auf, damals in Leipzig. Zuerst sollte er als Platz dienen, in dem Kinder gefahrlos spielen können. Ein Leipziger Arzt, Dr. Schreber, war auf diese Idee gekommen. Er war der Namensgeber der kleinen Gärten. Seine Schrebergarten Anlage steht nun unter Denkmalschutz.
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Steingarten
Ein gut angelegter Steingarten benötigt in der Regel wenig Pflege und kann bei der richtigen Auswahl von Pflanzen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein blühen.
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