Rosen
Keine andere Gehölzgruppe erreicht auch nur entfernt die Bedeutung, die Rosen für die Gartenkultur haben. Über 100 Arten sind in der Gattung Rosa zusammengefasst und kennzeichnend für die Familie der Rosengewächse. Die Zahl deutet schon an, welche Mannigfaltigkeit hier herrscht. Rosen spielen in allen geschichtlichen Epochen seit der Antike eine bemerkenswerte Rolle, beeinflussten viele Kulturen und prägten die Kunst wie auch das tägliche Leben. Unzählige Mythen, Geschichten und künstlerische Darstellungen in Wort und Bild belegen dies. Und schon sehr früh wurden sie zu den unbestrittenen Königinnen der Blumen erkoren.
Rosen sind alle Laub abwerfende Sträucher. Ihre starren oder weichen, oftmals dicht verzweigten Triebe tragen sehr unterschiedlich ausgeprägte, oft hakenförmig gebogene Stacheln (keine Dornen im botanischen Sinn), die sich nach unten neigen. Ihre Blätter sind stets unpaarig gefiedert, jedes Blatt besteht aus fünf oder sieben, bei manchen Formen auch neun oder mehr Fiederblättchen.
Die Blüten, stets markant gefärbt und auffällig, aber von sehr unterschiedlicher Gestalt, stehen einzeln oder aber in Büscheln an den Triebenden. Die Hauptblütezeit liegt im Juni, dem Rosenmonat. Der Rosenflor insgesamt beginnt jedoch schon im Mai und dehnt sich bis weit in den Herbst hin aus. Manche Rosen, vor allem Wildrosen und alte Kulturformen, blühen nur kurz, dafür aber mit verschwenderischer Fülle, andere treiben dagegen über Monate hinweg immer wieder neue Knospen. Das Farbenspektrum reicht von reinem Weiß über Gelb und Orange bis hin zu tiefem Rot, allein reines Blau und Schwarz fehlen.
Um Übersicht in die enorme und so vielfältige Palette an Wildarten, Hybriden und Sorten zu bringen, teilt man Rosen nach ihrem Erscheinungsbild wie auch nach dem Verwendungszweck in verschiedene Klassen ein: Wildrosen, Beetrosen, büschelblütige Rosen, Edelrosen, Zwergrosen, Bodendeckerrosen, Strauchrosen, alte Rosen, englische Rosen, Kletterrosen.
Rosen sind allgemein Sonnenanbeter, nur bei ausreichend Sonnenlicht können sie ihre ganze Pracht entfalten. Manche Zuchtformen geben sich jedoch auch mit weniger besonnten, halbschattigen Stellen zufrieden, vor allem Wildrosen gelten als weniger lichtbedürftig. Der Pflanzplatz sollte jedoch immer auch luftig, aber nicht zugig sein. Insbesondere für Kletterrosen, die an einer Hauswand gezogen werden, ist die Luftbewegung wichtig. Von Regen und Tau benetzte Blätter trocknen dort schnell ab, die Gefahr von Krankheitsbefall wird so deutlich gemindert.
Rosen sind Tiefwurzler, man muss sie nur bei anhaltender Trockenheit wässern. Um über viele Jahre vital und blühfreudig zu bleiben, müssen Rosen immer wieder geschnitten werden. Gartenrosensorten brauchen einen Winterschutz.
Systematik:
Name: Rose
Bot. Name: Rosa
Alternative Bezeichnungen: -
Familie: Rosengewächse
Gattung: Rosen
Art: -
Herkunft: Persien
Fruchtart: Hagebutte
Geschlecht: -
Häusigkeit: -
Bestäubung:
Blattanordnung: -
Blattaufbau: -
Blattrand: -
Weitere Merkmale:
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