Fuchsien
Fuchsien

Fuchsien

Die Fuchsien gehören zu den Nachtkerzengewächsen und sind ursprünglich in den südamerikanischen Anden beheimatet. Von Europäern wurden sie Ende des 17. Jahrhunderts entdeckt, bis ins 19. Jahrhundert führte man zahlreiche Wildarten ein. Aus den vielen Wildarten, darunter auch einige aus Neuseeland, ist eine gewaltige Fülle von heute etwa 2000 Sorten mit unterschiedlichsten Blütentönen und Blütenformen entstanden. Diese Hybridsorten verholzen ebenso wie ihre wilden Stammarten, sind jedoch bei uns nicht winterhart.

Man zieht Fuchsien deshalb oft wie einjährige Sommerblumen oder Kübelpflanzen die geschützt überwintern müssen. Im wintermilden Klima Englands, ebenso in Dänemark, werden Fuchsien schon lange auch als Freilandpflanzen kultiviert und oft sogar als Hecken gepflanzt. Es handelt sich um robuste Sorten von Wildarten, die teils auch bei uns den Winter recht gut überstehen.

Die wichtigste Art für die Pflanzung im Freien ist die Scharlachfuchsie. Sie ist ein kleiner Strauch, breit aufrecht mit überhängenden Trieben und 0,8 – 1,5 m hoch mit frischen grünen Blättern die oval und schwach gezähnt sind. Von Juni bis Oktober bekommt sie kleine, röhrenförmige, scharlachrote Blüten in hängenden Trauben. Die Scharlachfuchsie gibt es auch in groß- und weißblütigen Sorten. Man pflanzt sie einzeln oder in kleinen Gruppen, mit anderen Kleinsträuchern und Stauden, auch in großen Rabatten. Sie blüht in der Sonne am stärksten, braucht aber einen beschatteten Wurzelbereich. Pflanzt man sie an einen schattigen Platz blüht sie nur sehr spärlich. Im Herbst sollte man den Wurzelbereich mit Laub und Reisig abdecken. Die oberirdischen Teile frieren im Winter meist zurück.

Ab April erfolgt der Neuaustrieb. Die nicht winterharten Fuchsien „Fuchsia Hybriden“ sind strauchartig mit dünnen Ästen. Es gibt aufrechte, hängende und halb hängende sowie hohe und niedrige Sorten die 20 – 150 cm hoch werden. Diese Fuchsien haben ovale, gezähnte oder ganzrandige, meist dunkelgrüne Blätter und blühen in Trauben oder Rispen an dünnen Stielen. Die Blüten sind röhren- oder glockenförmig mit oft weit herausragenden Staubblättern und oft andersfarbigen Kronblättern. Sie erblühen von Mai bis Oktober vorwiegend in rosa, rot, lila, blauviolett oder weiß mit vielen Farbnuancen. Die Blütenform ist einfach, halb gefüllt oder gefüllt.

Man verwendet die aufrechten Sorten in Beeten, als Kübel- und Balkonpflanzen, hohe Hängesorten als Hochstämmchen. Die niedrigen Sorten mit Hängewuchs in Balkonkästen und Schalen und in Ampeln. Überwintern sollte man die Fuchsien hell oder dunkel bei 6° C.

 

Systematik:

Name: Fuchsie
Bot. Name: Fuchsia
Alternative Bezeichnungen: -
Familie: Nachtkerzengewächse
Gattung: Fuchsien
Art: -
Herkunft: Südamerika
Fruchtart: -
Geschlecht: -
Häusigkeit: -
Bestäubung: -
Blattanordnung: -
Blattaufbau: -
Blattrand: -
Weitere Merkmale: -

Foto: Sabine Wiedamann


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